Garmin Fenix 3 HR Saphir am Karnischen Höhenweg

Garmin Fenix 3 HR Saphir am Karnischen Höhenweg

17. August 2016 0 Von Chrissi K.
Geschätzte Lesezeit: < 1 minute

Im Juni 2016 ging es mit der Garmin fenix 3 HR Saphir zu einer Weitwandertour mit meiner Schwester auf dem Karnischen Höhenweg. Als Begleiter das den Weg aufzeichnet, die Höhenmeter, Herzschlag usw. wollte ich ein Gadget mit dabei haben bei dem der Akku einen kompletten Tag ohne Probleme durchhält. Wir wollten nicht erneut nur das Laufen, Biken und den Puls in üblicher Umgebung testen und versuchten uns an die Grenzen der Garmin fenix 3 HR Saphir heranzutasten – diese wurden wie es scheint, auch gefunden.

Garmin bot ihr neuestes Modell an, die Garmin fenix 3 HR Saphir. Dazu konnte ich beim besten Willen nicht nein sagen. Abgesehen davon, dass diese Uhr regelrecht ein komplexer Minicomputer ist, sieht sie verdammt stylisch aus und kommt wirklich gut rüber.

Unboxing - Garmin fenix 3 HR Saphir - SmartTechNews

Die Uhr scheint für eine Frau zwar recht groß aber man gewöhnt sich schnell daran da sie nicht wirklich viel wiegt (86 Gramm) und ich muss zugeben: an meinem Arm hat sie mir doch sehr, sehr gut gefallen J Außerdem ist die Garmin fenix 3 HR Saphir angenehm zu tragen – dafür sorgt das Kautschuk-Band welches über eine Art Sicherheitslock verfügt damit die Uhr ja nicht aufgeht. Weitere Bänder sind jedoch auch erhältlich.

Kunststoffband - Garmin fenix 3 HR Saphir - SmartTechNews

Nachdem die Uhr zugestellt wurde und ich mich damit beschäftigt habe, hatte ich erstmal Besorgnis die Uhr überhaupt zu verstehen und richtig zu bedienen. Wie bereits erwähnt, schien alles auf dem ersten Blick sehr komplex denn man kann so viel personalisieren und einstellen – unglaublich.

Aber es stellte sich heraus, dass meine Besorgnis umsonst war denn die Einstellungen über die Uhr und dem App „Connect“ sind größtenteils logisch aufgebaut – das Zusammenspiel kann auf jeden Fall was.

Als Standard ist bei der Garmin fenix 3 HR Saphir das Tracking bei den Funktionen auf GPS (Sekundengenauer Track) gestellt. Wer den UltraTrac Modus (jede Minute ein GPS Slot) aktiv haben möchte, muss dies bei der jeweiligen Funktion manuell vornehmen. Klingt anfangs nach viel Aufwand, die meist genutzten Funktionen beschränkten sich bei uns im Test auf 5 verschiedene Arten und Modi.

Etwas mehr Aufwand bedeutet die Personalisierung der Anzeige im Trainingsmodus. Hier können jeweils je 5 Seiten mit 1 – 5 Anzeige-Modi belegt werden. Strecke – Kalorien – Ziel – Höhe – GPS – Kompass – Puls – Luftdruck uvm. Wir beließen die Voreinstellungen fast unverändert, Garmin hat hier recht gut vorsondiert.

Auch in der App „Connect“ sieht alles aufgeräumt und übersichtlich aus. Der Funktionsumfang ist um einiges umfangreicher als wie man es von anderen Anbietern so kennt. Alles wird in unterschiedlichen Farben schön gegliedert und jeder Wert kann in einer Scala einzeln angezeigt und ausgewertet werden.

Garmin Connect - Leistungskalender - SmartTechNews

Da die Uhr über W-LAN und Bluetooth verfügt, sollte auch die Datenübertragung kein Problem sein also konnte ich getrost loslegen. Gerade das W-LAN ist von Anfang an ein großer Pluspunkt. Nach dem Training gekonnt unter die Dusche gesprungen, synct die Garmin fenix 3 HR Saphir die auch bis 100 Meter Wasserdicht ist, bereits die Daten zum Connect Server um unmittelbar kurze Zeit später am Smartphone App oder auf der Web-Oberfläche begutachtet zu werden.

Navigations Button link - Garmin fenix 3 HR Saphir - SmartTechNews
Navigations Button rechts - Garmin fenix 3 HR Saphir - SmartTechNews
Pulsmesser - Garmin fenix 3 HR Saphir - SmartTechNews

Bis zu meiner Weitwandertour, einer mehrtägigen teils bereits als Hochalpine Wanderung markierte Route über den Karnischen Höhenweg, waren noch zwei Wochen Zeit. So wurde die Garmin fenix 3 HR Saphir bereits vorab mit Mountain biken, einer kleinen Wanderung in unseren Bergen und sogar bei einem Spontanurlaub in Jesolo mit Freischwimmen im Meer sowie einem Track durch Burano – Murano – Venedig vorgetestet.

Bike Trip Check am Pc - Garmin fenix 3 HR Saphir - SmartTechNews
Bike TestTour - Garmin Fenix 3 HR Saphir - SmartTechNews

Das Tracking und der erste GPS Kontakt ist in wenigen Sekunden nachdem Play einsatzbereit. Wir hatten die Watch standardmäßig als reine Uhr aktiv. Der großzügige 300 mAh Akku sorgt in diesem Modus für eine mehrwöchige Tragedauer bis sie wieder geladen werden muss. Interessant die Pulsaufzeichnung wird 24/7 aufgezeichnet und das sogar sekundengenau. Sobald wir eine Sportaktivität gestartet hatten, schaltete sich die Garmin fenix 3 HR Saphir in den zuvor angegebenen Modus und begann mit der Aufzeichnung, auf Wunsch inkl. GPS. Stolze 30 Routen und 10.000 Punkte, 100 gespeicherte Tracks kann diese Uhr verwalten. Auch die Autopause, d.h. kurze Verschnaufpausen oder ein Abstoppen bedingt durch Ampelregelung etc. erkennt die Uhr selbstständig.

Interessant war das Freischwimmen – dank seiner 100 Meter wasserdichte, habe ich das natürlich auch ausprobieren wollen. Aber so richtig wollte das nicht hinhauen. Nach befolgen eines Tipps, „ein Dank an Julian Schröder-Bernhardi dass man besser die Funktion „Laufen“ verwendet, sah die Sache schon um einiges besser aus.

 

Grund: durch den ständigen Wasserfilm zwischen Pulsmesser und Haut ist ein korrektes Auslesen nicht gegeben, ebenso funktioniert das GPS nur über Wasser sonst hätte die Garmin sogar ein verbautes Sonar, wenn ihr eine perfekte Ortung klappen würde. Dank der Laufaktivierung anstelle des Freischwimmens wird die aufgezeichnete Strecke sogar ziemlich genau erfasst. Auch wenn wir wohl kaum so gerade geschwommen sind…

Freiwasser Salzwasser schwimmen - Garmin Fenix 3 HR Saphir - SmartTechNews

Am Meer hatte ich die Uhr bezüglich der Höhenmeter ebenfalls kalibriert. Ich wollte unbedingt die „0“ am Display sehen, ich gebe es zu – nachdem dies jedoch genau in dem Moment passierte wo mich eine Welle erwischte, hatte ich plötzlich beim Arm-ins-Wasser-tauchen, Tiefenwerte von rund 208 Meter.

Auf Grund des Wasserdrucks bei der Kalibrierung ist die Garmin etwas durcheinander gekommen J Ein paar Minuten später hat sich sie sich von ihrem Schock erholt und zeigte wieder reale Werte an. Beim Schwimmen sollte man sich den Kompass einblenden lassen, wenn man sich damit ins Freiwasser begibt. Das GPS ist nicht immer perfekt mit der Anzeige.

Das Tracking und der erste GPS Kontakt ist in wenigen Sekunden nachdem Play einsatzbereit. Wir hatten die Watch standardmäßig als reine Uhr aktiv. Der großzügige 300 mAh Akku sorgt in diesem Modus für eine mehrwöchige Tragedauer bis sie wieder geladen werden muss. Interessant die Pulsaufzeichnung wird 24/7 aufgezeichnet und das sogar sekundengenau. Sobald wir eine Sportaktivität gestartet hatten, schaltete sich die Garmin fenix 3 HR Saphir in den zuvor angegebenen Modus und begann mit der Aufzeichnung, auf Wunsch inkl. GPS. Stolze 30 Routen und 10.000 Punkte, 100 gespeicherte Tracks kann diese Uhr verwalten. Auch die Autopause, d.h. kurze Verschnaufpausen oder ein Abstoppen bedingt durch Ampelregelung etc. erkennt die Uhr selbstständig.

Burano Italien - Garmin Fenix 3 HR Saphir - SmartTechNews
Venedig Italien - Garmin Fenix 3 HR Saphir - SmartTechNews

Interessant war das Freischwimmen – dank seiner 100 Meter wasserdichte, habe ich das natürlich auch ausprobieren wollen. Aber so richtig wollte das nicht hinhauen. Nach befolgen eines Tipps, „ein Dank an Julian Schröder-Bernhardi dass man besser die Funktion „Laufen“ verwendet, sah die Sache schon um einiges besser aus.

 

Grund: durch den ständigen Wasserfilm zwischen Pulsmesser und Haut ist ein korrektes Auslesen nicht gegeben, ebenso funktioniert das GPS nur über Wasser sonst hätte die Garmin sogar ein verbautes Sonar, wenn ihr eine perfekte Ortung klappen würde. Dank der Laufaktivierung anstelle des Freischwimmens wird die aufgezeichnete Strecke sogar ziemlich genau erfasst. Auch wenn wir wohl kaum so gerade geschwommen sind…

Freiwasser Salzwasser schwimmen - Garmin Fenix 3 HR Saphir - SmartTechNews

Am Meer hatte ich die Uhr bezüglich der Höhenmeter ebenfalls kalibriert. Ich wollte unbedingt die „0“ am Display sehen, ich gebe es zu – nachdem dies jedoch genau in dem Moment passierte wo mich eine Welle erwischte, hatte ich plötzlich beim Arm-ins-Wasser-tauchen, Tiefenwerte von rund 208 Meter.

Auf Grund des Wasserdrucks bei der Kalibrierung ist die Garmin etwas durcheinander gekommen J Ein paar Minuten später hat sich sie sich von ihrem Schock erholt und zeigte wieder reale Werte an. Beim Schwimmen sollte man sich den Kompass einblenden lassen, wenn man sich damit ins Freiwasser begibt. Das GPS ist nicht immer perfekt mit der Anzeige.

Wassertest - Gramin fenix 3 HR - SmartTechNews
Meeresspiegel - Gramin fenix 3 HR - SmartTechNews
Tiefenrausch - Gramin fenix 3 HR - SmartTechNews

Auf dem gesamten Karnischen Höhenweg funktionierte das Tracking bezüglich Zeit, Höhenmeter, Puls aber auch das Schlaf-Erholungs-Tracking tadellos, mit dem Akku kam ich super zurecht. Da wir jedoch auf einem Weitwanderweg zwischen 1.900 und 2.400 Höhenmeter direkt an der Grenze Österreich/Italien auf dem Weg waren, hatte die Garmin fenix 3 HR Saphir trotz Freigelände immer wieder Probleme damit, uns per GPS zu lokalisieren und uns zu tracken. Hatte die Watch einen Höhenrausch?

Offline Karten - Garmin Fenix 3 HR Saphir - SmartTechNews

In der App Connect wurde uns für die erste Tour die Strecke genau angezeigt – die Freude war groß, ein gutes Navi am Handgelenkt dabei zu haben. Leider stimmt das nur für das erste Etappenziel – alle weiteren Strecken wurden nur mehr per gerader Linie vorgetrackt. Auch wenn wir Punkte im Kartenmaterial bei ersichtlichen Wegstrecken setzten – diese wurden leider nicht mehr übernommen. So mussten wir ohne Tracking Hilfe loslegen.

Der Track selbst über die Uhr wurde gut ermittelt und später sauber in die App zurückgespielt. Ein Tracking wie gewünscht und noch im Testvorlauf erfolgreich mehrmals gut umgesetzt, war hier nicht mehr möglich. Manuelle Nachjustierung ist also fast Pflicht, wenn man nicht auf den üblichen Pfaden am Weg ist.

Dies wurde im Nachhinein auf dem Kartenmaterial sichtbar, nachdem ich wieder in der Zivilisation und mit Internet verbunden war denn erst da war es mir möglich die Tour zu übertragen. Hinweis: ohne Internet Verbindung ist die Smartphone App nicht nutzbar, keine Bluetooth Verbindung zur Watch war weswegen wir abends auf der Hütte die Strecke nicht nochmals genau ansehen konnten was sehr schade war.

Somit finde ich beim Thema Connecting den größten Negativpunkt aus meiner Sicht denn die Uhr verfügt über Bluetooth und das heißt für mich, dass ich für eine Datenübertragung zum Smartphone kein Internet benötige. Dies bringt mich zu einem weiteren Punkt wo ich am Berg ein wenig Unsicher wurde… der Track wurde zeitlich perfekt auf der Watch angezeigt und aufgezeichnet. Man hatte den Überblick über aktuelle Höhe, verstrichene Zeit und Puls, auch das GPS war stets gegeben.

Nach Speicherung von einer Tour passte jedoch meine Gehzeit und Tourenlänge nicht mehr mit den Daten bei Beendigung der Tour überein – es zeigte nur mehr einen Point als Bestzeit an. Ebenso war das GPS weit vom Kurs abgekommen. Zum Vergleich liefen die App ApeMap und Google Fit mit. Gut zu erkennen, das Smartphone das teils im Rucksack verstaut war, erzielte genauere Werte im Bereich GPS.

In der App Connect wurde uns für die erste Tour die Strecke genau angezeigt – die Freude war groß, ein gutes Navi am Handgelenkt dabei zu haben. Leider stimmt das nur für das erste Etappenziel – alle weiteren Strecken wurden nur mehr per gerader Linie vorgetrackt. Auch wenn wir Punkte im Kartenmaterial bei ersichtlichen Wegstrecken setzten – diese wurden leider nicht mehr übernommen. So mussten wir ohne Tracking Hilfe loslegen.

Plöcken Abstieg laut Garmin Connect Map Vorlage - SmartTechNews
Plöcken Abstieg laut Garmin Connect Map Vorlage Zwischenpunkte - SmartTechNews

Der Track selbst über die Uhr wurde gut ermittelt und später sauber in die App zurückgespielt. Ein Tracking wie gewünscht und noch im Testvorlauf erfolgreich mehrmals gut umgesetzt, war hier nicht mehr möglich. Manuelle Nachjustierung ist also fast Pflicht, wenn man nicht auf den üblichen Pfaden am Weg ist.

GPS fail - Wandern - Garmin Fenix 3 HR Saphir - SmartTechNews
Tracking Check am Pc - Garmin fenix 3 HR Saphir - SmartTechNews

Dies wurde im Nachhinein auf dem Kartenmaterial sichtbar, nachdem ich wieder in der Zivilisation und mit Internet verbunden war denn erst da war es mir möglich die Tour zu übertragen. Hinweis: ohne Internet Verbindung ist die Smartphone App nicht nutzbar, keine Bluetooth Verbindung zur Watch war weswegen wir abends auf der Hütte die Strecke nicht nochmals genau ansehen konnten was sehr schade war.

Somit finde ich beim Thema Connecting den größten Negativpunkt aus meiner Sicht denn die Uhr verfügt über Bluetooth und das heißt für mich, dass ich für eine Datenübertragung zum Smartphone kein Internet benötige. Dies bringt mich zu einem weiteren Punkt wo ich am Berg ein wenig Unsicher wurde… der Track wurde zeitlich perfekt auf der Watch angezeigt und aufgezeichnet. Man hatte den Überblick über aktuelle Höhe, verstrichene Zeit und Puls, auch das GPS war stets gegeben.

Nach Speicherung von einer Tour passte jedoch meine Gehzeit und Tourenlänge nicht mehr mit den Daten bei Beendigung der Tour überein – es zeigte nur mehr einen Point als Bestzeit an. Ebenso war das GPS weit vom Kurs abgekommen. Zum Vergleich liefen die App ApeMap und Google Fit mit. Gut zu erkennen, das Smartphone das teils im Rucksack verstaut war, erzielte genauere Werte im Bereich GPS.

Detail Ausschnitt GPS Track - Garmin Fenix 3 HR Saphir - SmartTechNews
Detail Ausschnitt GPS Track - Google Maps Zeitachse - SmartTechNews

Bezogen auf Strecke und Zeit passte bei diesen beiden alternativ mitgeführten Apps alles genau zusammen. Die Garmin zog immer wieder lange gerade Linien was darauf schließen lässt, warum am Ende der Speicherung der Daten die Zeit und die Strecke mit den angezeigten Werten der Uhr nicht mehr stimmten. Das Beispiel zeigt in Rot die Aufzeichnung der Garmin fenix 3 HR Saphir, in Blau die Google Fit Aufzeichnung, Violett zeigt das Tracking von ApeMap.

Die beiden kostenlosen Apps sind hier wohl genauer gewesen. Als Smartphone wurde das Huawei P9 (zum Test) verwendet welches in diesem Bericht für die passenden Bilder sorgte. Diese Tour zeigt eine 9 Stunden Wanderung bei dem laut Garmin Connect nur 1 Stunde 54 Minuten benötigt wurden, es waren jedoch gut 8 Stunde reine Gehzeit wie es Google Maps richtig zeigt.

GPS Tracking - Garmin Fenix 3 HR Saphir - SmartTechNews
GPS Tracking - Google Maps Zeitachse - SmartTechNews
http://www.smart-tech-news.eu/wp-content/uploads/2016/08/ApeMap-GPS-Tracking-Karnischer-Höhenweg-SmartTechNews-2.jpg

Wie bereits erwähnt, neben der Garmin habe ich das App „ApeMap“ verwendet und auch Google Fit haben mich offline im Flugmodi per GPS getrackt. Gerade ApeMap konnte mit seiner Offline-Karten-Funktion im Pro Modus überzeugen. Jeder Weg, sei er noch so schmal oder jeder Höhenmeter und auch die Ziele wie Alpenvereinshütten sind dort verzeichnet. So detaillierte Karten gibt es auch bei Garmin mit den unter anderen verfügbaren Outdoor Geräten (LINK). Leider sind diese nicht mit der Garmin fenix 3 HR Saphir kompatibel.

Im Vergleich zur Garmin haben mich diese Alternativen auf der gesamten Tour fast komplett und auch genau aufgezeichnet. Deshalb bin ich über die GPS Aufzeichnung von der Garmin Watch doch leicht enttäuscht und ich stelle mir der Frage wie das kommt? In Bereichen wie Venedig aber auch im durchschnittlichen Wanderbereich unter 2000 Meter wie in den gezeigten Beispielbildern zu sehen oder beim Abstieg zurück in die Zivilisation kam die Genauigkeit zurück, es gab fortan keine Probleme mehr mit dem GPS. Die Watch war immer bei den Vorabtests zielgenau und Metergenau entlang der Strecke – egal ob Wandern, Biken oder Schwimmen.

Plöcken Abstieg laut Garmin Fenix 3 HR Saphir Tracking - SmartTechNews

So komme ich zur Aufzeichnung der Höhenmeter, dem Puls, Zeitaufzeichnung und somit der Leistungsinfo inklusive des Schlaftrackings. Hin und wieder muss man die Höhenmeter kalibrieren, das ist jeder/m bekannt. Zwar hatte ich die automatische Kalibrierung aktiviert, bei Hütten die in einer Senke umringt von Bergen standen habe ich zur Sicherheit trotzdem manuell kalibriert.

 

Die Pulsaufzeichnung hat mir sehr gut gefallen, noch bei keinem anderen Sportstracker hatte ich das Gefühl, dass der Puls auch wirklich ständig gefunden wird – immer wieder kam es vor, dass die Meldung aufschien „Puls nicht erkannt – Band nicht gefunden“ – so nicht bei der Garmin Fenix3 HR Saphir.

Ich kann nur sagen, einwandfrei. Genau so stellt man sich einfaches Tracking seiner Vitalwerte vor. Auch ein Schlaftracking ist mit der Garmin fenix 3 HR Saphir möglich. So genau wurde noch nie eine Wanderung und andere sportliche Aktivitäten inkl. vorgeschlagene Ruhe- und Erholungsphasen am Handgelenk dokumentiert.

Bergsee und Hütte - Gramin fenix 3 HR - SmartTechNews
Das Ziel immer im Blick - Gramin fenix 3 HR - SmartTechNews
der Weg zum Gipfel - Gramin fenix 3 HR - SmartTechNews

Diese Infos zusammen mit der zeitlichen Aufzeichnung kann allerdings auch fies werden. Die Uhr hat ein Ampelsystem bezüglich deiner Leistung. Grün für gute Leistung, orange für mittlere Leistung und rot für schlechte Leistung – rot sogar mit Signalton. Naja… und da oben auf dem Kamm mit sagenhaften Aussichten kommt man nicht umhin immer wieder mal inne zu halten um tolle Fotos zu schießen.

Das büßt man dann regelrecht in Echtzeit. Geht man wieder weiter ist man sofort auf Status orange und muss man mal über Seilversicherte Stellen wo es langsamer vorangeht, schreit das Teil und blinkt rot „schlechte Leistung“ – echt gemein :/ Woher will die Uhr wissen warum und wieso? Von wegen Multisport-Erkennung – Garmin war wohl noch nie klettern ;p

Karnischer Höhenweg - Garmin fenix 3 HR Saphir - SmartTechNews

Beim Laufen oder Biken würde ich das wiederum wohl begrüßen da man dadurch eine gute Info erhält ob man vielleicht sogar im Moment überanstrengt und langsamer machen sollte. Eine Multisport-SmartWatch-Uhr zu sein ist wirklich nicht leicht. Nach Beendigung und Speicherung eines Tracks wird einem auch eine Ruhezeit bis zur nächsten sportlichen Aktivität empfohlen.

Karnischer Höhenweg - Garmin fenix 3 HR Saphir - SmartTechNews

Beim Laufen oder Biken würde ich das wiederum wohl begrüßen da man dadurch eine gute Info erhält ob man vielleicht sogar im Moment überanstrengt und langsamer machen sollte. Eine Multisport-SmartWatch-Uhr zu sein ist wirklich nicht leicht. Nach Beendigung und Speicherung eines Tracks wird einem auch eine Ruhezeit bis zur nächsten sportlichen Aktivität empfohlen.

guter Tritt - Garmin fenix 3 HR Saphir - SmartTechNews
immer auf Kurs - Gramin fenix 3 HR - SmartTechNews

Nach Beendigung der Weitwandertour am Karnischen Höhenweg und zurück in der Zivilisation wo ich wieder Internet hatte, konnte ich endlich die Daten von der Uhr übertragen. Ich war erst ein wenig besorgt, ob der Track über die letzten Tage auch tatsächlich aufgezeichnet wurden oder ob alles umsonst war.

Es stellte sich heraus, dass die gesamte Tour bis auf die enttäuschenden Ausreißer beim GPS komplett mit richtigen Zeiten, Puls, Höhe und Gehdauer eingespielt sind und ich nun eine tolle Erinnerung im online Conncet über meine Leistungen habe. Warum die Uhr die gesamt Werte nicht listet, fand ich nicht heraus.

Höhenmesser Dauer 4 Stunden - Gramin fenix 3 HR - SmartTechNews
Strecken, Puls, Tages Übersicht - Garmiin Fenix 3 HR Saphir - SmartTechNews
Garmin Connect Leistungsübersicht App - SmartTechNews

Fazit zur Garmin Fenix 3 HR Saphir

Ich liebe diese Uhr, Danke Garmin für die Bereitstellung der Garmin fenix 3 HR Saphir.

Auch wenn sie mich anfangs etwas bezüglich der umfassenden Leistung und mit der Aufzeichnungsinfo am Ende jeder Tour auf dem Höhenweg verunsichert hat. Nun bin ich jedoch schlauer und weiß Bescheid, dass das Internet für eine Datenübertragung benötigt wird. Garmin, bitte hier nachbessern – eine Datenübertragung rein mit Bluetooth zum Smartphone muss reichen.

Die Garmin fenix 3 HR Saphir ist ein echter Hingucker und zusammen mit dem App „Connect“ hat man eine tolle Aufzeichnung über seine Aktivitäten. Dafür lässt sich Garmin die Uhr jedoch einiges kosten – € 599,- sind nicht wenig und man muss schon wirklich abwägen ob man selbst so ein großer Sportler ist, dass man so viel Geld ausgeben möchte, einem das Geld nicht wichtig ist… oder ob Alternativen wo Preis mit Leistung leicht(er) zu stemmen sind, ausreichen. Die Garmin VivoActive HR wäre so ein Beispiel, wie auch der günstigste Einstieg in die Garmin Welt mit dem VivoSmart HR.

Höhenkorrektur - Garmin fenix 3 HR Saphir - SmartTechNews

Da die Fenix3 HR Saphir nicht nur ein Sportstracker ist sondern sich auch rein als Uhr am Handgelenk sich sehr gut macht und mit der man sich immer gut angezogen fühlt, relativiert sich der Preis wiederum und man kann sie als gute Investition sehen. Die Smartwatch Funktion sollte auch noch erwähnt werden. Immer alles im Blick, Anrufe, Emails, Chat-News und Vitalwerte. Sogar ein Wecker der einen sanft aus dem Schlaf vibriert ist mit dabei.

Zum Schluss noch eine Zusammenfassung der technischen Daten.

Technische Daten (Hardware)

  • Unterstützung von Connect IQ™-Apps: Ja (Displaydesigns, Datenfelder, Widgets und Apps)
  • EXO™-Antenne (GPS/GLONASS): Ja
  • WLAN: Ja
  • ANT+®: Ja
  • Bluetooth® 4.0 LE: Ja
  • Unwetterwarnungen: Ja
  • UltraTrac: Ja
  • Unterstützung des tempe™-Sensors: Ja
  • TracBack: Ja
  • Skifunktionen: Ja
  • Physiologische Messwerte: Ja

SUP/Rudern: Ja

Akku –Leistung je nach aktiven Modus

Bis zu 40 Stunden im UltraTrac™-Modus (je Minute ein GPS Slot), bis zu 16Stunden im GPS-Trainingsmodus (Sekundengenauer Track), bis zu 63 Wochen im Uhrmodus (mit Herzfrequenzmessung rund um die Uhr – ohne GPS und Bluetooth) Bis zu 2 Wochen im Smartwatch-Modus (mit Herzfrequenzmessung und Bluetooth rund um die Uhr – ohne GPS).

Alle technischen Raffinessen können hier -> nachgelesen werden.

Quelle: Garmin

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