HighEnd Ultrabook Toshiba Portégé Z20t-C

HighEnd Ultrabook Toshiba Portégé Z20t-C

9. Januar 2017 0 Von Steve
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Zugegeben, der Toshiba Portégé Z20t-C ist in seiner Art nicht neu. Konnten wir bereits den Vorgänger (zum Test) ausführlich unter die Lupe nehmen. In Sachen Ausstattung, Funktion, Verarbeitung und am Ende beim Preis ist der neue Toshiba Portégé Z20t-C so völlig in einer eigenen Liga. Toshiba will zeigen was man so alles in einen mobilen Begleiter unterbekommt.

Das neue Ultrabook aus dem Hause Toshiba startet bei 2399.-, Das uns vorliegende Testgerät ist das Top-Modell mit einem aktuellen Straßenpreis von 2999.- Euro. Dafür erhält man auch Hardware, die die „Speerspitze“ der mobilen Technik darstellen soll. Mittlerweile Standard ist das 2in1 System. Tablet oder Notebook, beides ist möglich. Das Toshiba Portégé Z20t-C kann auch als Grafik-Tablet fungieren. Das Tablet kommt auf ein Gewicht von 730 Gramm, in Kombination mit dem Dock kommt es auf 1,5 kg.

Tablet Cam - Toshiba Portege Z20t-C

Hardware und Ausstattung

Angetrieben wird das neue Ultrabook von ausgereifter Hardware die das mobiles Arbeiten bis zu 19 Stunden ermöglichen soll. Im reinen Tabletmodus sind gute 9 Stunden drin.

Ein Intel® Core™ m7-6Y75 Skylake Prozessor mit 1,20 / 3,10 Turbo GHz geben den Takt vor.

Unterstützt von 16GB RAM LP-DDR3L RAM (1.600 MHz)

Die Grafik wird von der Intel® HD Graphics 515 errechnet.

Die SSD ist stolze 512GB groß und rundet das Hardware-Paket das alles im Tablet Platz findet ab.

Eckdaten - Toshiba Portege Z20t-C

Nach der Grundinstallation mit den wichtigsten Programmen wie Photoshop, Lightroom, Microsoft Office 365, dem Virenschutz oder auch Diensten wie Update Programme für Smartphones und GPS Trackern und Spotify (keine Offline Musik) blieben noch gute 413GB von den Anfangs 464GB an nutzbaren Speicher vorhanden.

Toshiba Desktop
Toshiba SSD 512GB

Der Toshiba liegt bezogen auf den Preis über einem Apple MacBook und einem Microsoft Surface Pro. Teils erhält man schon zwei zum Preis von einem Toshiba Ultrabook. Der Grund liegt mitunter bei der Vielfallt der Peripheriegeräte die am Toshiba Portégé Z20t-C Platz finden sowie dem Akku und der verwendeten Materialien.

Anschlüsse 1 - Toshiba Portege Z20t-C

Im Tablet befinden sich neben der verbauten Hardware die das Uhrwerk am Laufen hält noch ein paar nützliche Anschlüsse, die mittlerweile wirklich als Luxus angesehen werden können.

Tablet:

  • Power – Volumen Button
  • 1 × externer Kopfhörer (Stereo) / Mikrofon Kombianschluss (Tablet)
  • 1 × Micro SD™ Card Slot (Tablet)
  • 1 × Micro HDMI®-out 1080p Signalformat (Tablet)
  • 1 × USB 3.1 Type-C Gen 1 (5 Gbps support)
  • 1 × Full-HD-Webcam mit Umgebungslichtsensor (Vorne) und eingebautem Stereo-Mikrofon
  • 1 × 5 MP Full-HD rückseitige Kamera mit Autofokus
  • LTE 300Mbit/s Modem
  • Unterstützte Audio Formate : 24-bit Stereo
  • Lautsprecher : eingebaute Stereolautsprecher, verstärkt durch DTS® Studio Sound™
  • Akku

Dock / Tastatur Einheit:

  • 1 × HDMI®-out (Keyboard dock)
  • 1 × RGB (Keyboard dock)
  • 1 × RJ-45 (Tastatureinheit)
  • 2 × USB 3.0 (Keyboard dock)
  • Akku

Funk-Module im Ultrabook

  • Wireless Technology : Intel® WiDi und Wireless Display fähig
  • Unterstützter Standard : 802.11ac + a/b/g/n – Intel® Dual Band Wireless-AC 8260
  • Kompatibilität : Mobile Broadband 3G/LTE (4G) – Hersteller : Sierra Wireless
  • LTE (4G), HSPA+, GSM/GPRS/EDGE – Version : EM7305
  • Bluetooth® 4.0 + LE

Sensoren im Ultrabook

  • Ambient Light Sensor
  • ENERGY STAR qualifizierter Computer
  • Gyroskopischer Sensor
  • e-Kompass
  • unterstützt GPS

Jeder IT-Profi, Globetrotter, Vortragsredner und alle die möglichst alles in einem Gerät haben wollen bekommen die Kinnlade nicht mehr hoch bei so viel Flexibilität. Apple und Microsoft reduzieren und Toshiba erhöht die Anschüsse für Peripheriegeräte.

Anschlüsse 2 - Toshiba Portege Z20t-C
USB 3 LAN - Toshiba Portage Z20t-C - SmartTechNews

Kommen wir noch zum Display selbst:

Es misst 31,75 cm und entspricht 12,5”, das Toshiba IPS Full-HD Hochhelligkeits-Touch-Display besitzt 10 Touchpunkte das es zeitgleich erkennt. Mit dem erweiterten Betrachtungs-Winkel zeigt Toshiba das 1920×1080 mehr als ausreichend sind und das 2K noch kein „Muss“ ist. Der Digitizer und Stift erfreut alle kreativen Künstler unter uns. Die Handflächen und Handballen können mit ruhigem Gewissen darauf abgelegt werden und einzig der Eingabestift wird erkannt. Das Seitenverhältnis ist moderne 16:9. Die LED-Hintergrundbeleuchtung, das gehärtete IOX Glas, die Anti Fingerprint und Anti Reflektions-Beschichtung ermöglichen auch das Arbeiten bei absolut hellster Umgebung ohne störenden Reflexionen und Fingerabdrücken.

2in1 - Toshiba Portege Z20t-C

Das Tablet-Touch-Display hat aber noch viel mehr drauf, als nur eben den klassischen Nutzen. Im Dock fixiert wie ein Ultrabook, oder es entkoppelt als Tablet oder Grafik-Tablet einzusetzen, besitzt es eine wirklich geniale Erweiterung. Als nettes Extra kann man es auch um 180 Grad versetzt am Dock einrasten und erhält einen perfekten Präsentationsmonitor oder im zusammengeklappten Zustand, ein wenig dickeres Tablet mit Power-Akku und zig Anschlüsse für Peripheriegeräte. Der Widerstand der Scharniere ist so hoch, dass ein arbeiten, tippen und zeichnen problemlos möglich ist.

so-portege-z20t-c-feature-3

Das Dock die Tastatur Einheit vom Toshiba Portégé Z20t-C

Zugegeben bei einem Preis ab 2300 Euro erwartet man sich nicht nur eine beleuchtete Tastatur. Diese ist selbstverständlich mit on Board. Neben On/Off beherrschet es auch den Auto-Modus. Eine manuelle Regelung wie von MacBook bekannt sucht man vergebens. Der Anschlag und Druckpunkt ist sehr gut, vielleicht noch ein Tick feinfühliger als beim MacBook – jedoch das ist wohl eher Geschmacksache.

beleuchtete Tasten - Toshiba Portege Z20t-C

Ein paar Punkte die nicht zu Ende gedacht wurden.

Ein Grauen ist leider das TouchPad. Bei einem HighEnd Ultrabook wie dem Toshiba erhofft man sich kein Feeling wie bei einem 200 Euro Laptop (zum Test). Weder Standard-Gesten, wie das Scrollen im Browser oder im Explorer noch die Mausgesten linke,- rechte Maustaste lassen sich gut bedienen.

Jedoch halt: Toshiba setzt hier auf ganz andere Stärken.

Natürlich setzt Toshiba auf seinen Trackpoint eine Art kleiner Joystick im Tastaturfeld. Sobald man diesen ein paar Tage genutzt hat, wirklich eine super tolle Bereicherung darstellt. Ebenso ist das Display ein Touchscreen und benötigt somit kein multigestenübersteuertes Bedienungstrackpad wie es Apple in seinen MacBook´s vor macht.

Das TouchPad selbst – kann aber nur in der Kategorie „muss bei einem Laptop dabei sein“, eingeordnet werden.

Trackpad und Mauspoint - Toshiba Portege Z20t-C

Beladen und nicht nutzbare Anschlüsse die dazu verleiten

Eine nicht zu außeracht lassende Rolle übernimmt das Dock auch beim Wiederbeladen der beiden integrierten Akkus. Über den Stromanschluss im Dock können die beiden Akkus zeitgleich wieder beladen werden. Das selbe Netzwerkkabel kann auch zum beladen des Tablets verwendet werden.

Wer gerade wie wir im Test: mit Stift und Tablet dessen 750 Gramm Kampfgewicht ein gemütliches auf der Couch liegen und per Photoshop die letzten Urlaubsbilder die mit der Nikon B500 erstellt wurden, (zum Test) bearbeiten, meldete sich der Akku.

Somit mussten wir wieder zurück an die Steckdose um das Ladegerät am Tablet anzuschließen. Oder man schließt es ans Dock um sich von dort dessen Akku zu borgen, das sogleich auch das Arbeitsgewicht auf stolze 1,5Kilogramm erhöht, um unsere Arbeit abschließen zu können.

Hier bitte nachbessern. Der USB-C ist in kürze weltweiter Standard und somit könnte das Tablet per USB-C per PowerBank (zum Test) und jeden Ladegerät zu Hause und im Auto beladen werden. Somit wäre der echte coole Toshiba noch mobiler.

Gerade der verbaute USB-C Anschluss im Tablet neigt dazu auch als Stromlieferant zu dienen. Zwar kann er zum Beladen externer Quellen auch im aus geschalteten Zustand genutzt werden, eine beladen im reinen Tablet/Ultrabook Modus ist schier unmöglich.

Tablet Stift Docking - Toshiba Portege Z20t-C

Genug gelästert: kommen wir wieder zu den wirklich coolen Software-Funktionen die hier mitgeliefert werden. Die Liste ist wirklich lang und sollte nicht vergessen werden. Den Anfang macht der Autostart, der das Ultrabook in Sekundenschnelle hochfährt und das nicht nur aus dem Standby. Der kann so konfiguriert werden, dass das reine Hochklappen des Displays reicht um ihn starten zu lassen. In wie weit diese Funktionen den Stromverbrauch im „quasi“ abgeschalteten Zustand verbraucht, konnten wir nicht messen.

Toshiba Autostart per aufklappenToshiba Autostart per aufklappen

Einen Schritt weiter kann man gehen, wenn man wie auch bei anderen Ultrabook bekannt, die Reaktivierung aus dem Standby per antippen an der Tastatur aktiviert. Die Power-Taste ist oftmals nicht so einfach in der schnelle auszumachen und somit ist diese Funktion recht hilfreich. Eine Taste ist schneller gedrückt, wenn der Laptop aufgeklappt vor einem steht. All diese Funktionen reduzieren die Akku-Standby-Zeit, zwar nicht drastisch, den vollen Nutzen der reinen Akkuleistung im Work-Balance geht somit verloren.

Toshiba Keyboard Wackup

ECO-Modus – der Akku hält Ewig.

Wirklich Top finden wir die Funktion der Akku-Schonung. Dabei kann man verschiedene Arten wählen. Neben den Standardvorgaben die Microsoft selbst mitliefert, bringt Toshiba noch einen wirklich nützlich mit. Es ist der Eco/Lademodus. Dieser ermöglicht bei dauerhafter Nutzung des Toshiba Portégé Z20t-C am Strom den Akku zu schonen. Somit wird der Akku sofern diese Funktion aktiv ist, nur zwischen 100% – 80% genutzt, anschließend wird der Akku im Stromkreis entkoppelt und man arbeitet von nun an nur per Strom.

Toshiba eco Modus 1

Einen Schritt weiter kann man gehen, wenn diesen Modus getrennt aktiviert wird. Im Tablet stellt man den Eco-Modus auf aktiv im Dock auf deaktiviert. Somit wird vorab immer nur der Strom zuvor (und das ist auch im Standard Betrieb so vorgesehen) vom Dock genutzt. Das Tablet behält somit stets seine Akku-Kapazität und diese geht nicht zu neige. Fällt der Akku unter 80% im Dock, übernimmt rein die Stromzufuhr.

Toshiba eco Modus

Wer nun das Tablet alleine nutzen will, kann guten Gewissens mit voller Akkuladung loslegen. Sobald das Tablet wieder ans Dock kommt, lädt der Akku des Dock´s das Tablet wieder zurück auf die 100%. Sofern es sich nicht im aktiven Eco-Modus befindet und am Strom angeschlossen ist. Anderenfalls bleibt es bei den aktuellen Prozenten stehen und nutzt rein den Strom aus der Steckdose.

Bei optimaler Konfiguration ist ein leeres Tablet somit fast schon ausgeschlossen, die Arbeit ist auch bei leeren Dock und Stromausfall für gute 9 Stunden dank Akku im Tablet gesichert.

Toshiba Akku

Wer nun noch seine Powerbank, sein Smartphone, Tablet, Kamera oder Spielekonsole über Nacht per USB aufladen möchte, kann das Ultrabook auch als Stromlieferant abseits der Steckdose ansehen. Die USB-Anschlüsse können so geschalten werden, dass sie auch Strom abgeben ohne selbst mit Strom aus der Steckdose versorgt zu werden. In wie weit die erweiterte Einstellung „beladen externer Quellen“ auch im Akkumodus im ausgeschalteten Zustand die allgemeine Mobilität einschränken muss jedoch jeder für sich entscheiden.

Toshiba Schlaf und Ladefunktion

Fazit zum Toshiba Portégé Z20t-C – dem Luxus Ultrabook

Zugegeben unvernünftig Geld ausgeben ist keine Kunst. Jedoch in ein Ultrabook so viel Geld zu investieren gehört wohl eher in die Kategorie – muss ich haben – gefällt mir.

Für 3000 Euro erhält man ein ausgewachsenes MacBook Pro oder das neue Surface Studio von Microsoft.

Mir persönlich hat das Toshiba Portégé Z20t-C in den letzten 3 Monaten richtig Spaß gemacht. Ob es vernünftig ist sich das Ultrabook zu kaufen. Vielleicht helfen folgende Punkte.

  • Extra lange Tage in Meetings und Stunden im Flieger sind mit diesem Akku kein Problem.
  • Der Anschlussvielfalt sind fast keine Grenze gesetzt.
  • Der Tablet Modus reicht locker für einen Arbeitstag und neigt sich der Akku dem Ende sollte man auch mal an den Feierabend denken.
  • Der Touchscreen ist ein Hit und kein Ultrabook sollte ohne auskommen müssen.
  • Das Display ist trotz nur 1920×1080 Pixel sehr gut, das entspiegelte, matte Display weiß zu überzeugen. Selbst bei mir als Mac User.
  • Der Stift ist bereits im Lieferumfang mit dabei. Selbst bei schlechter Handschrift erstaunlich genau und das Bearbeiten von Bildern macht wirklich einen riesen unterschied zur Maussteuerung.
  • Die Möglichkeiten das Ultrabook als reines Tablet aber auch als Präsentationsmonitor zu verwenden sind eine Bereicherung die sonst teuer als Extra mit weiteren Geräten erkauft werden müsste.
  • Der Trackpoint ist nach kurzer Eingewöhnung wirklich besser als jede Maus und das Touchpad selbst wird somit überflüssig.
  • Bildbearbeitung im Photoshop oder Lightroom inkl. des Stiftes im Tablet-Modus klappen sehr gut und dank des entspiegelnden Displays und der reinen Stift Erkennung trotz auflegen des Handballens kann man nach einem Foto-Shooting auch mal bequem auf der Couch seine Nacharbeiten verrichten. Schließlich ist Zeit mit dem Toshiba Portégé Z20t-C zweitrangig.
  • Das LTE Modem machen das suchen nach ein WLAN Netz fast überflüssig

Nachteile sind am Ende der Testreihe nur mehr folgende zu nennen:

  • Der nicht nutzbare USB-C zum Beladen des Tablets.
  • Das mehr oder weniger „Old-School-Design“ das den Toshiba einfach unverkennbar macht.
  • Die fehlende Stift Halterung, so geht er leicht verloren.
  • Die Schrauben auf der Unterseite könnten bei 3000 Euro schöner versteckt werden.
  • Das TouchPad das hier leider das positive Gesamtbild so richtig zerstört

Kamera

Am Ende sei noch gesagt – der Toshiba hat natürlich auch eine Kamera verbaut. Als Selfie/WebCam fungiert eine 2MP Kamera mit Umgebungslichtsensor und Stereo-Mikrofonen. Auf der Rückseite ist eine 5MP Kamera mit Autofokus verbaut.

Feines Plus für alle die den Toshiba in der Firmenstruktur einbinden wollen. (Zitat Presse Toshiba)

Egal, wo und wie Sie arbeiten: Ihre wichtigen Geschäftsdaten müssen immer sicher geschützt bleiben. Deshalb nimmt Ihnen das Portégé Z20t-C mit seinem modernen Ausstattungspaket ein paar dieser Sorgen ab, sodass Sie sich ganz auf Ihre Arbeit konzentrieren können. Sein integriertes Trusted Platform Module (TPM) schützt die Daten auf der lokalen Festplatte, und dank der Intel® Active Management Technology (AMT) kann Ihre IT-Abteilung aus der Ferne das Gerät überwachen, verwalten, reparieren und Updates installieren. Mit dem Kensington-Lock-Anschluss des Z20t-C können Sie sowohl die Tastatur als auch die Tablet-Komponenten sichern, was für einen nahezu einzigartigen physischen Schutz sorgt.

Na dann bleibt nur mehr zu sagen, ab zum Händler deines Vertrauens.

Toshiba Info

Quelle: Toshiba

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