Fit in den Sommer mit dem Garmin Vivofit (Teil 1)

Fit in den Sommer mit dem Garmin Vivofit (Teil 1)

22. April 2014 0 Von Lassito
Geschätzte Lesezeit: 12 minutes

Ihr könnt euch sicherlich noch an den Bericht erinnern wo ich euch das Garmin Vivofit Armband vorgestellt habe? Natürlich könnt ihr euch erinnern.

Nach einer Woche voller Arbeit und dem Osterwochenende möchte ich euch ein wenig erzählen wie es mir so damit gegangen ist.

 

Als mich Dominik von Mobilelifeblog kontaktierte und meinte ich sei einer der 4 Gewinner der Aktion FIDS – Fit in den Sommer, habe ich mich richtig gefreut.

Neuland kam auch mich zu. Ich war noch nie im Besitz eines solchen Fitnessarmbandes. Zwar hatte ich schon Erfahrung mit gewissen Apps für das Smartphone wie Endomondo oder Runtastic oder GPS- Uhren doch mit so einem neuartigen Sportzubehör noch nie. Ich wusste nur, dass die Dinger stark im Kommen sind und immer mehr Hersteller auf den Zug aufgesprungen waren.

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Armband Garmin Vivofit - smart-tech-news.eu

Armband Garmin Vivofit – smart-tech-news.eu

Garmin ist mit immer schon ein Begriff gewesen. Ich besitze Tourenschischuhe und Wanderschuhe der Marke. Doch wie ihr wisst ist das nicht alles was Garmin vertreibt.

Bei den Uhren hat man sich z.b. mit den Forerunner 305, 110 oder 10 schon einen Namen gemacht und möchte dies erweitern.

Aber zurück zu unserem Fit-Projekt. Wir, 5 Burschen, haben großes vor. Wir wollen das Vivofit Armband so richtig testen und euch über unsere Trainingserfolge am Laufenden halten.

So habe ich mich gleich nach dem Erhalt des Armbandes ins das Benutzerhandbuch eingelesen. Aktiviert ist das Vivofit Armband ja schnell, hat man das richtige Smartphone zur Seite. Mit meinem Sony Xperia Z1 war das alles kein Problem. Wie schon im letzten Bericht angeführt musste ich nur die App, Garmin Connect aus dem Store installieren, die Bluetooth Verbindung aktivieren und schon war der Zauber vorbei.

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Dem voran geht die Registrierung auf der Garmin Connect Homepage. Garmin Connect ist das Herz des Ganzen. Auswertungen, Einstellungen usw. gehen nur über diese App. Wer meint solche Dinge an dem Armband verändern zu können täuscht sich. Nicht mal mit dem App können solche Veränderungen vorgenommen werden sodass der Zugang zu einem PC unerlässlich ist.

Kein Problem wenn man im Besitz z.B. eines Dell Venue 8 Pro ist. So habe ich eben alles was ich von mir weiß dort bekanntgegeben. Es soll ja einem guten Zweck dienen.

Ist dann alles erledigt folgt die Synchronisation mit dem Armband. Ich habe es dann auch mal mit dem PC probiert. Anfänglich scheiterte ich klaglos. Der Ant+ USB-Stick wollte nicht mitspielen, bis ich nach dem Studieren der Anleitung drauf gekommen war, dass ich ein Programm benötige.

Dieses schnell installiert und das Armband konnte sich endlich syncen. Ist doch gar nicht so schwer, liest man die Anleitung. Ein Techniknerd aber nicht Mal so was zusammenbringen, zzzzzzzzzz.

Jetzt aber konnte ich mal das Armband so richtig mir anschauen. Ein Gummiarmband in welchem der Vivofit Sensor untergebracht ist bzw. auch getauscht werden kann. Es gibt ja mehrere Armbänder in unterschiedlichen Farben und 2 Größen. Ich hab ein graues. Sieht stylisch aus. Rechts neben dem Display befindet sich ein Button mit dem man durch das Anzeigemenü switchen kann. Dieser reagiert total gut und nicht zu leicht sodass ein ungewolltes Umschalten eher selten geschieht.

Was auf dem Armband angezeigt werden soll kann man ebenfalls im Menü von Garmin Connect einstellen. Ich habe alles so belassen wie es mit der Grundeinstellung vorhanden ist. Mit wird also die

  • Uhrzeit
  • Datum
  • Schrittzähler
  • Zielvorgabe
  • Gegangene KM
  • Verbrauchte Kalorien

angezeigt.

Es kann also jetzt losgehen. Das Ziel war mir so mit etwa 7000 Schritten vorgegeben. Wie soll ich die schaffen war meine erste Meinung. In meinem Job passiert es hin und wieder, dass ich an den Schreibtisch gefesselt bin und nicht so leicht ein paar Schritte machen kann. Ja was soll´s. Am Ende des Tages werde ich schon sehen wie viele Schritte sich ausgehen werden.

So gelang es mir doch am ersten Tag anstatt der vorgegebenen 7500 Schritte, 5370 zu absolvieren.

Garmin Connect Schritte - smart-tech-news.eu

Garmin Connect Schritte – smart-tech-news.eu

Da Garmin Connect diesen Minusstand ja als solchen erkennt musste es auch am nächsten Tag dann das Ziel ein wenig anpassen. Ich war gespannt.

Es kam so wie ich es in Erinnerung hatte. Der Mittwoch begann mit 7124 Schritten als Ziel wobei ich wiederum nur an die 4923 schaffte. Das Ziel musste also nochmals runtergeschraubt werden.

Der Donnerstag war dann mit 6768 Schritten als Ziel meine Vorgabe welche ich aber mit 11318 niederschmetterte. Juhu, ich habe es geschafft mehr zu machen als das Programm mir vorgab. Ich werde fit in den Sommer gehen und wurde dazu noch mit einem Badge geehrt.

Badges - smart-tech-news.eu

Badges – smart-tech-news.eu

Doch am nächsten Tag kam schon wieder ein Dämpfer. Anstatt von 7174 waren es nur 6968. Also wieder ein MINUS.

Der Samstag verlief um einiges besser denn dort hatte ich Zeit mit meiner Tochter vor die Türe zu gehen. Von den 1762 waren schlussendlich 8625 auf der Uhr. Ein kleines Plus das aber die letzten Tage nicht wettmachen konnte. Am Sonntag folgte dann der größte Niederschlag meiner doch noch so jungen Karriere als Fit-Tester. Anstatt der 7528 Schritte erreichte ich nur 3763. Das war nicht mal die Hälfte der Vorgaben. Ich schäme mich wirklich und will versuchen ab dem 22.04.2014 mehr auf das Gas zu drücken.

Das Armband zeigt euch in Form eines roten Streifens der von links nach rechts wandert, dass ihr zu wenig tut. Ihr wisst dann also, es heißt loslegen oder nachlegen.

 

Aber jetzt nochmal zum Armband. Die Schrittzahl, und das muss ich leider anführen, entspricht nicht dem Wahren. Oft werden 3 Schritte gezählt wobei man nur 2 gegangen ist. Auch wird beim Duschen, Beinarbeit gezählt die nicht wirklich erledigt wurde. Das liegt am Sensor. Da dieser am Arm angebracht ist zählt er jede stärkere Armbewegung und nicht die Bewegung der Beine. Einen genauen Tagesablauf kann man so nicht erfassen. Was die gezählten Kilometer betrifft so will ich doch das nächste Mal nebenbei mit Endomondo und dem Xperia Z1 genau mitmessen.

 

Auch als Ziel für die kommende Woche habe ich mir gesetzt, die Schlafanalyse genau zu beobachten und euch dann im nächsten Bericht zu erzählen wie es mir damit ergangen ist.

Schlafanalyse - smart-tech-news.eu

Schlafanalyse – smart-tech-news.eu

Was auch kommen wird ist, dass ich euch erzählen werde wie ich meine Trainings, vor allem Berggehen, so erlebe. Meistens habe ich noch ein Testgerät, derzeit eine Canon SX700 HS mit dabei um zu fotografieren oder versuche mittels Juke neue Musik abzugreifen. Was ich also mache lest ihr dann beim nächsten Mal.

 

Inzwischen haltet die Ohren steif und vergesst nicht das Motto:“ FIDS – Fit in den Sommer!“

 

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