Alltagstest des Toshiba Satellite Radius CL10-B-100

Alltagstest des Toshiba Satellite Radius CL10-B-100

19. Mai 2015 0 Von Christian Feldkirchner
Geschätzte Lesezeit: 1 minute

Einleitung:

Vor einigen Tagen bekamen wir einen Anruf von Toshiba mit der Frage, ob wir gerne auch einige Geräte von Toshiba testen möchten. Natürlich haben wir uns diese Möglichkeit nicht entgehen lassen und sagten sehr interessiert zu. Toshiba versprach uns daraufhin zwei ihrer verkaufsstärksten Topgeräte.

Keine drei Tage später klingelte auch schon der Postpote und wunderte sich, warum wir seit neuestem auf zwei Geräten gleichzeitig schreiben. Als dies geklärt war gings auch schon ans Auspacken und wir fanden im ersten Päckchen das Toshiba Satellite CL10-B-100, welches wir euch gerne vorstellen wollen.

Technische Feinheiten

Als erstes, als wir das Notebook auspackten, fiel uns das unglaublich geringe Gewicht auf. Das gesammte Notbook wiegt nämlich nur unglaubliche 1,1 Kilogramm, was es zum perfekten Begleiter für unterwegs macht. Auch das TruBrite HD TFT Hochhelligkeits-Display mit seinen 11,6 Zoll spricht eine deutliche Sprache, welche Zielgruppe Toshiba mit dem Satellite CL10-B-100 ansprechen will. Aber nicht nur unterwegs kann das Notebook glänzen, auch für den normalen Alltagsgebrauch ist es durchaus sehr gut gerüstet.

Leistungstechnisch bietet das Satellite einen 2GHz starken Dual-Core-Prozessor von Intel, genauer gesagt einen Intel Celeron. Dieser Prozessor lässt sich mittlerweile wie durch eine Turboboostfunktion auf bis zu 2,58 GHz auslasten.

Was uns beim näheren Begutachen des Geräts sehr zu denken gab, war die RAM. Davon besitzt das Notebook nämlich nur 2GB. Allerdings wurden wir, wie schon so oft, eines Besseren belehrt. Wir staunten nicht schlecht, wie gut das Toshiba Satellite mit diesen 2GB RAM und dem vorinstallierten Windows 8 lief.

Verbaut ist neben den schon erwähnten Werten eine SSD mit leider nur 32 GB Speicher von denen allerdings nach der Installation des Betriebssystems und eines Chrombrowsers nur rund 10 GB bleiben. Von den 32 GB Speicher der SSD braucht schon mal Windows 8.1 rund 17 GB, bleiben also rein rechnerisch noch 15 GB freier Speicher. Nach der Installation des Chromebrowsers habe ich allerdings nur mehr 11,9 GB frei. Die Differenz, also rund 3GB, sind vorinstallierte Programme wie Amazon, Spotify, WinZip und so wieter.

Unboxing:

Dem ein oder anderen drängt sich nun die Frage auf mit welchen Anschlüssen das Satellite CL10-B-100 ausgestattet ist. Zum einen wäre auf der linken Seite des Geräts, neben dem Stromanschluss und einer HDMI Schnittstelle, auch ein SDKartenleser und ein USB 3.0 verbaut. Mit der USB 3.0 Schnittstelle bietet Toshiba die möglichkeit die SSD Festplatte durch eine externe Festplatte zu erweitern und dank der HDMI Schnittstelle kann das Notebook auch an einen anderen Bildschirm angeschlossen werden und ermöglicht so das Arbeiten auf zwei Bildschirmen.

Auf der rechten Seite des Geräts befindet sich dann noch eine USB 2.0 Schnittstelle und eine Buchse für Sound und Microfon. Die USB 2.0 Schnittstelle ist wohl für eine Maus gedacht oder einen USB Stick.

Hier die Bilder unseres Unboxings:

Bildschirm:

Wie schon im Unboxing beschrieben, hat das Toshiba Satellite einen TruBrite HD TFT Hochhelligkeits-Display mit 11,6 Zoll. Dieses ist auch wirklich sehr gut und zeigt alles an, was es soll. Jedoch merkt man an manchen Stellen, dass das Display noch kleinere Schwächen hat. So wird beim Scrollen über einen Text dieser etwas unscharf dargestellt. Dies ist allerdings halb so wild, da sich der Text gleich wieder scharf stellt, wenn man nicht mehr aktiv scrollt. Also alles in allem ein kleines Fokusproblem was dem normalem Nutzer jedoch kaum auffallen, geschweige den stören sollte.

Ein weiterer Punkt der uns Erbsenzählern aufgefallen ist, ist der Betrachtungswinkel. Wie man das von den meisten Smartphones gewohnt ist, haben auch Laptops meistens einen sehr hohen Betrachtungswinkel. Das heißt, auch wenn man von etwas weiter links oder rechts auf den Bildschirm schaut, werden die angezeigten Inhalte noch sauber dargestellt. Beim Toshiba Satellite CL10-B-100 ist dies leider nicht der Fall. Als normaler User, welcher direkt vor dem Gerät sitzt, ist dies kein Problem, sobald allerdings noch eine Person von links oder rechts auf den Bildschirm schaut, wirds eng. Natürlich könnte man nun sagen, dass dies die perfekte Gelegenheit ist, um etwas näher bei der attraktiven Arbeitskollegin zu sein. Für all jene die an solchen Gelegenheiten nicht interessiert sind, könnte dies ein Störfaktor sien.

Das Convertable in Aktion:

Den meisten sollte schon bei den Unboxingbildern aufgefallen sein, dass das Satellite CL10-B-100 nicht einfach ein normales Notebook ist. Durch den Display, welchen man umklappen kann, gehört das Satellite CL10-B-100 zu der Familie der sogenannten Convertables. Wie schon der Name sagt wird damit ein mittelweg zwischen Notebook und Tablet beschrieben. So kann man das Satellite ganz normal als Tablet benutzen oder, wenn das Email doch etwas länger wird, einfach den Bildschirm umklappen und auf der Tastatur weiterschreiben.

Wie manche ebenfalls wissen, läuft wegen eben dieser Convertablefunktion auch Windows 8.1 als Betriebssystem auf dem Notebook, da Windows auch schon in der „native“ Variante Toucheingaben wie auch Tastatureingaben verarbeiten kann. Ein angenehmer Nebeneffekt ist auch, dass man endlich die mit Windows 8 eingeführen Kachelen effektiv nutzen kann.

Akku:

Das kleine Toshiba Notebook hat einen zwei Zellen umfassenden Lithium-Ion Akku, welcher in unserem Test ganze fünf Stunden Akkulaufzeit schaffte. Klar ist antürlich, dass die Akkulaufzeit, wie auch bei den Smartphones, von der Arbeit abhängt. Das heißt bei hoher Bildschirmbeleuchtung und ständiger Vollbeanspruchung der Hardwarekompnenten gibt das kleine Teil auch gern schon nach 2 bis 3 Stunden auf. Bei niedriger Bildschirmhelligkeit und einigen Emails wirds der Akku daher deutlich länger aushalten.

Unsere Empfehlung:

Wir empfehlen daher zwei verschiedene Stromverbrauchsprofile anzulegen. Diese zwei Profile sind natürlich schon in jedem Windows hinterlegt, müssen daher nur noch konfiguriert werden. Zu finden sind die Einstellungen mit einem Klick auf die Akkuanzeige am unteren rechten Bildschirmrand.

Die beiden Energiesparprofiele des  Toshiba Satelite

Mit einem einfachen Klick auf den unteren Link (Bildschirmhelligkeit anpassen) gelangt man zum Menü in welchem die beiden Profiele „Ausbalanciert“ und „Öko“ schon angelgt sind. Diese beiden Profiele können dann ganz einfach über die Funktion Einstellungen ändern angepasst werden.

Wir haben das Notebook so konfiguriert, dass der ausbalancierte Modus, der eher auf Leistung getrimmte Modus ist, und das Öko Profil eher zum Stromsparen ist.

Hier unsere Konfiguration zum ausprobieren:

Fazit:

Das Toshiba Satellite CL10-B-100 ist ein rundum gelungenes Gerät, welches zum Preis von 239 Euro wirklich keine Wünsche offen lässt. Die Akkulaufzeit stimmt, die Leistung stimmt und das Rundumpaket auch.

Besonders gefallen hat uns an dem Gerät, dass es wirklich federleicht ist. Mit den kaum spürbaren 1,1 Kilogramm ist es perfekt für jede jede mobile Arbeit.

Den einzigen Punkt an dem man noch etwas basteln könnte ist die Festplattengröße. Wie oben beschriebn bleiben rund 10 GB zur effektiven Nutzung. Wenn das Gerät auch in der Variante mit 230 GB erhältlich wäre und noch eine Tastaturbeleuchtung hätten, dann hätten wir es sofort gekauft und das Surface inklusive aller anderen „Notebooks“ aus dem Fenster geworfen. Aber dies ist natürlich wieder nur eine persönliche Meinung, denn wir brauchen ja immer etwas zum Meckern.

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