OnePlus One – im Langzeittest

OnePlus One – im Langzeittest

3. Februar 2015 0 Von Christian Feldkirchner
Geschätzte Lesezeit: 10 minutes

Einleitung:

Da wir unseren treuen Lesern neben den neuesten Testberichten auch Langzeiterfahrungen in schriftlicher Form näher bringen wollen, haben wir das OnePlus One getestet. Ganze zwei Monate hatten wir Zeit, das neue OnePlus One zu testen. Darum kennen wir jetzt jede Stärke und Schwäche des Power-Smartphones.

Unboxing:

Zu Anfang muss man ehrlich sagen, dass schon die Verpackung des One sehr viel aussagt. Diese ist in den stylischen und für das Smartphone charakteristischen Farben Rot und Weiß gehalten. Eben diese Kleinigkeiten machen es allerdings aus. Daher können wir auch ohne Weiteres behaupten, dass wir noch kein Smartphone hatten, welches so edel verpackt war. Da will man das One gar nicht auspacken. Als wir uns endlich dazu durchgerungen haben, die Packung zu öffnen, erwartete uns das ebenfalls in Rot und Weiß gehaltene Zubehör des Smartphones und natürlich das OnePlus One selbst. Das Zubehör hat uns im ersten Moment sehr an das Design von Beats erinnert. Ob das ein Zufall ist oder nicht, entscheidet selbst.

Hier die Bilder unseres Unboxings:

Wir haben, wie sicher einige von euch schon bemerkt haben, die 64 GB Variante des One. Erhältlich wäre auch noch die 16 GB Variante in weißer Optik. Da die 16 GB Version allerdings knapp 30 Euro weniger als die 64 GB Variante kostet, mussten wir nicht lange überlegen, welches der beiden Smartphones wir bestellten.

Versionen des OnePlus One

Versionen des OnePlus One

Was uns weiters sehr gut an dem One gefallen hat ist, dass es wirklich ein über alle Maßen gutes Preis/Leistungsverhälnis hat. So haben wir für die 64 GB Variante nur 299 Euro bezahlt. Dazu haben wir den Express Versand gewählt, mit dem das Smartphone innerhalb von 30 Stunden von London bis vor unsere Haustür gebracht wurde. Dafür schon mal Respekt. So haben wir alles in allem Rund 330 Euro bezahlt, im Vergleich das Note 4, mit zugegeben einem kleinwenig größeren Display, kostet rund 600 Euro, besitzt allerdings die fast Identische Hardware.

Leistung:

Leistungstechnisch ist das OnePlus One milde ausgedrückt eine Wucht. Das Smartphone hat den neuen Qualcomm Snapdragon 801 Prozessor mit 2,5 GHz in der Quadcore-Variante und die ebenfalls ganz neue Adreno 330 Grafikkarte verbaut. Dazu wurden auch noch ganze 3 GB RAM spendiert. Also zusammenfassend haben wir die beste, zur Zeit verfügbare Grafikarte und den zurzeit schnellsten Prozessor in Kombination mit 3GB RAM verbaut, was muss ich da noch zum Thema Speed oder Leistung sagen.

Aber nun genug, seht selbst auf den Benchmarks, was das OnePlus One leistet:

Benchmarks des OnePlus One

Benchmarks des OnePlus One

Akku:

Der Akku ist gleich wie beim Sony Xperia Z3 ganze 3100 mAh stark. Jeder der unseren Bericht zum Z3 gelsen hat, weiß, wie sehr uns der Akku bei diesem Smartphone beeindruckt hat. Ganz so lange hält der Akku hier leider nicht. Trotzdem ist ein Tag Akku leicht drin. Bei uns zumindest hält der Akku ganz 14 Stunden.

Akkuleistung des OnePlus One

Akkuleistung des OnePlus One

Alles weitere:

Was bleibt hier noch viel zu sagen? Leistungstechnisch und akkutechnisch hat uns das Smartphone völlig überzeugt, aber das allerbeste ist unserer Meinung nach das Gefühl, wie das Smartphone in der Hand liegt. Die Sandsteinrückseite ist wirklich mal eine willkommene Abwechslung zu den so häufig verbauten, sich sehr billig anfühlenden Rückseiten. Auch ist die Displaygröße mit 5,5 Zoll sehr angenehm. Wo wir gerade beim Thema Display sind, wollen wir noch erwähnen, dass man durch das Gorilla Glas auch keinerlei Schutzfolien braucht.

Ein weiterer Punkt, der uns sehr erfreut hat ist, dass das OnePlus One das Betriebssystem Cyanogen mod an Bord hat. Hat früher schon der ein oder andere affine Samsung Nutzer diesen Mod über das ein Jahr alte Smartphone geflashed, um es wieder nutzbar zu machen, so ist es nun fixer Bestandteil des OnePlus One.

Hand in Hand damit geht natürlich auch das Design vom Cyanogen Mod. Hier ist das Design der Apps wirklich sehr gelungen. Das Sympol ist hier schlicht viereckig gehalten. Leider sind allerdings noch nicht alle Apps an dieses Design angepasst. Die großen Apps wie WhatsApp, Facebook oder auch alle Apps von Google sowie die vorinstallierten Apps sind natürlich auf dieses Design angepasst.  Auch fein ist, dass man durch den Cyanogen Mod nicht so viele, meist unnötige, Apps mitinstalliert bekommt, welche nur Speicher brauchen und oft nicht genutzt werden. An Bord ist hier lediglich die Google Palette ein Kalender, die KameraApp, ein Dateimanager und die KontakteApp.

Default Icon Pack des OnePlus One

Default Icon Pack des OnePlus One

Als letztes bleibt unter diesem Unterpunkt nur die Kamera zu erwähnen. Auch hier hat das OnePlus One unserer Meinung nach eine gute 13 Megapixel Kamera auf der Rückseite und ganze 5 Megapixel auf der Vorderseite, die zum Selfie knipsen einladet. Um hier nicht unnötig viel Technische Details zu erzählen werden wir hier auch nicht mehr viel Schreiben sondern euch einfach die Bilder, die wir in unserem Test mit dem OnePlus One gemacht haben, zeigen.

Hier die Bilder aus unserem Test:

Fazit:

Alles in allem hat uns das OnePlus One wirklich überzeugt und ist unserer Meinung nach ein durch und durch wirklich perfektes erstes Smartphone der Firma OnePlus. Meine persönliche Meinung als Autor dieses Berichts geht soweit, dass ich mich sagen traue, es ist eines, wenn nicht sogar DAS beste Smartphone, welches ich je in der Hand hatte. Nicht zuletzt wegen des feinen Handlings und des Powers, welcher im Überfluss vorhanden ist, habe auch ich mir nach dem Test das Smartphone gekauft. Daher vergeben wir hier eine klare Kaufempfehlung unsererseits und freuen uns schon auf das nächste Smartphone der Firma OnePlus.

Quelle: oneplus.net

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