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Alltagstest des Sony MDR-1RBT Over Ear Kopfhörer

Eigentlich hatten wir vor den Sony MDR-1RBT mit den Anderen zu vergleichen. Dies wäre jedoch schon aufgrund des Preises kein wahres Duell gewesen weshalb wir diesen nun alleine vorstellen. Ob er dann auch so viel besser ist als Kopfhörer für € 100,-, z.B. die Teufel Aureol Real, lest ihr gleich.

Anfänglich, zu Beginn des Kopfhörertests dachten wir, wir testen nur Kopfhörer bis zu € 150,-. Dann kam aber der Sony Luxus Kopfhörer und wir wollten unsere Meinung ändern. Das Duell das nun stattgefunden hätte wäre aber nicht mehr ganz sachlich gewesen weshalb der Sony nun allein beweisen muss was er kann. Jetzt aber los.

 

EINLEITUNG:

Inzwischen kenne ich viele der verfügbaren Kopfhörer, auch die aus dem Hause Monster. Keiner war aber so teuer wie der Sony MDR-1RBT der derzeit bei Amazon, € 299, kostet. Doch was kann der besser als andere? Ja gut er ist per Bluetooth verwendbar und besitzt NFC. Ist dies der Mehrwert? Genau das muss beantwortet werden.

 

UNBOXING:

Man erwartet was für € 299. Eine super Verpackung und darin vielleicht noch ein Täschchen aus Gold. Man muss den ja irgendwo einpacken. Nein, ehrlich gesagt ist der Sony ganz hübsch in einer schon hochwertigeren Schachtel eingepackt. Im Inneren natürlich liegt er umhüllt von einem seidenartigen Stoff, eine Tasche, nicht aus Gold, ist auch im Paket sowie ein 1,5 Meter langes Anschlusskabel und ein MicroUSB Kabel. Der Sony muss aufgrund von Bluetooth hin und wieder geladen werden.

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Den Sony in Händen zu halten hat was. Seine Form, Verarbeitung und die verwendeten Materialien sind absolut hochwertig und überragen Monster Kopfhörer bei weitem. Nichts knarzt, klemmt oder lässt sich vielleicht nicht verstellen. So stelle ich mir Kopfhörer vor die € 299,- kosten. Sony selbst nennt die Teile Prestige Kopfhörer. Sicher hochgegriffen aber nicht unverschämt.

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AUFBAU UND TRAGEKOMFORT

Wenn man den Sony so sieht denkt man, huhu, der ist richtig schwer. Ja mit 297 Gramm kein Leichtgewicht aber trotz spitzen Materialien genial zu Tragen. Der sitzt als wäre er vom Kleiderschneider angepasst worden. Da drückt nichts da zwickt nichts. Es ist schon fast schaurig.

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Die Ohrmuscheln gehen bei diesem Modell über die Ohren sprich Over Ear. Deshalb auch ist es nicht so wichtig wie die Polster geformt sind geschweige denn mit welchem Material gepolstert wurde. Nichts desto trotz muss es Qualität sein und das ist es auch. Dem Gefühl nach besteht die Polsterung aus Leder. Der Anpressdruck ist genau dosiert und verhilft dazu, dass der Kopfhörer mehrere Stunden getragen werden kann. Wer größere Ohren hat könnte Probleme bekommen denn wie ich finde sind die Ohrmuscheln ein wenig zu klein geformt.

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Der Kopfbügel selbst ist ebenfalls, ich glaube mit Leder, bespannt. Es wirkt einfach alles edel. Vielleicht ist die Farbwahl etwas zu sportlich oder auch wollte man dies so?

Kabelanschluss braucht man nicht heißt aber nicht, dass man keines anschließen kann. Sollte einem der Saft ausgehen kann man immer noch das mitgelieferte 3,5mm Klinkenkabel als Anschluss ans mobile Gerät verwenden. Notwendig ist das aber aufgrund von 30 Stunden Laufzeit so gut wie nie. Ohne Frage ist der Anschluss einseitig geführt.

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Leider kann der Sony MDR-1RBT nicht zusammengeklappt werden. Schade denn dadurch ist er schon recht blöd zu transportieren. Einzig die Ohrmuscheln können nach innen geklappt werden.

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SPEZIFIKATION:

  Allgemeine Daten

Geschlossen

Ja

Dynamisch

Ja

Ohrumschließendes Modell

Ja

Treibereinheit (mm)

40 mm (HD-Treibereinheit), Kalotte

Membran

Mit flüssigkristallinem Polymer beschichtete Membran

Frequenzgang (Hz)

4 bis 80.000 Hz

Magnet

Neodymium

Lautstärkeregler

Ja

Kabeltyp

PCOCC

Kabellänge (m)

nicht verfügbar

Stecker

nicht verfügbar

Verwendungsdauer

30 h

Ladezeit

6H

Gewicht (g)

297 g

  Mikrofon

Mikrofoneinheit

Ja (Elektret-Kondensatormikrofon)

Mikrofonausrichtung

Omnidirektional

  Design und Klangfunktion

LCP-Membran

Ja

Komfortables umschließendes Design

Ja

Geräuscharme Verbindungen

Ja

Beat Response Control

Ja

Einzug

Ja

Innenliegende Achse

Ja

Geräuscharme Verbindungen

Ja

Verdreh- und verknotungsfreies geriffeltes Kabel

Ja

S-Master/digitale Klangoptimierung

Ja

  Mitgeliefertes Zubehör

Netzteil

Micro-USB-Kabel (50 cm)

Tragetasche/Hülle

Softtasche

Sonstiges

Verbindungskabel (1,5 m), Bedienungsanleitung

 

Absolut überragend und über alles erhaben liest sich der Punkt Frequenzbereich 4 – 80000kHz. Da muss es richtig krachen, egal ob tiefe oder hohe Töne.

Immer wieder gut zu gebrauchen ist die integrierte Freisprechfunktion denn auch ein Mikrofon beherbergt der Prestige Kopfhörer.

 

KLANGBILD:

Alle Testkopfhörer mussten gewisse Songs abspielen. Auch dieser wurde nach den strengen Regeln von smartcamnews gehört. So dann auch die Playlist Kopfhörer in meinem Juke Account eingelegt und los ging es.

  • Some Chords – deadmau5
  • Klavierkonzert Nr. 2, B-Dur, 19 op. Adagio – Das große Klassik Orchester
  • Relentless – Sepultura
  • Ich schieß dich auch den Mond – Andrea Berg
  • Romeo und Julia – Ursprung Buam
  • Let´s get married – Jagged Edge
  • Leichte Kavallarie – Wiener Philharmoniker
  • Rest of my Life – Ludacris

 

Stark konzentriert ob ich irgendwas Schräges hören kann gab ich dieses Unterfangen gleich wieder auf. Da war nichts was irgendwie schräg war. Der Klang als komme er aus einer anderen Galaxie. Sind das die 40 mm (HD-Treibereinheit) Kalotten welche mit flüssigkristallinem Polymer beschichtete Membrane aufweisen oder die Aussparung die Wobble-Frequenzen der Woofer bei den tiefen Bässen verbessert? Dies muss es sein. Nicht mal die Bluetooth-Anbindung stört das Klangbild. Zugegeben über das verwendbare Kabel klingt er nochmals cooler doch dann wäre der Sinn dieser Teile nicht gerechtfertigt.

Der Bluetooth 3.0 Verbindungstyp macht seine Arbeit sehr gut. Auch über 10 Meter Distanz keine Abbrüche oder sonstige Einbußen wie man das von Billigteilen kennt.

Lobenswert, man hat NFC integriert. Nein, nicht damit ihr an der Kassa zahlen könnt sondern um den Luxus Over Ear schnell mit dem mobilen Gerät verbinden zu können. Mein Xperia S an den Sony gehalten, 2 Sekunden später hörte ich Deadmau5. Schneller und einfacher geht´s nicht.

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Aber zurück zum Klang. Der Sony MDR-1RBT ist über alles erhaben. Kein Song meiner Playlist war stark genug den Kopfhörer aus der Bahn zu werfen. Tiefe Töne, Bässe usw. knackig und scharf. Die Mitten ein Genuss und die Höhen fantastisch.

Das erste Mal hörte ich in Songs Details die mir zuvor verschlossen waren. Hintergrundgeräusche bei den Wiener Philharmonikern deutlich zu hören. Regelrecht räumliche Nähe zu den Musikanten war zu verspüren. Gleiches bestätigten auch die Kollegen in der Redaktion. So was Gutes hörten auch sie noch nie.

Wichtig war mir dieses Mal auch ob der Sony bei leiser Lautstärke klingen kann. Er kann es. Außengeräusche werden sehr gut abgeschirmt und dringen selten ins Innere vor. Noise Canceling nicht von Nöten obwohl es einen solchen auch gibt.

Nicht glaubbar was zu hören war mussten noch andere Songs herhalten. Alle Genres durch ein Resultat, der ist spitze. Alle Bereiche lassen sich super abdecken. Das Prädikat, Allroundtalent, gebührt dem MDR-1RBT. Die Sängerin und Songwriterin Katy B und die Dubstep Supergroup Magnetic Man arbeiteten mit dem Mastering Ingenieur Naweed Ahmed an dem hochwertigen Kopfhörer. Das hört man und fühlt man. Sony, danke für die super Leistung.

 

FAZIT:

Ist der Sony den Preis von € 299,- wert? Diese Frage lässt sich nach dem mehrstündigen Hörgenuss nur mit ja beantworten. Sicher es gibt genau den gleichen, Sony MDR-1R, auch ohne Bluetooth und damit ist er auch billiger doch hat der MDR-1RBT große Vorteile.

Eine Wiedergabezeit von ca. 30 Stunden per Bluetooth reichen allemal für eine Flug oder Bahnreise. Die Verbindung, sollte man NFC haben, ist blitzschnell aufgebaut. Auch sonst ist die Installation per Bluetooth keine Hexerei. Will wer kabelgebunden Hören ist diese Möglichkeit auch gegeben.

Der Tragekomfort, die Verarbeitung und allem voran der Klang sind absolute Luxusklasse. Vergleichbare Kopfhörer werden schwer zu finden sein.

Einzig allein dass man ihn nicht zusammenklappen kann tut dem Transport nicht gut.

So bleibt als Resümee nur eines zu sagen. Wer Luxus liebt, über allem erhabenen Klang will und das gewisse Extra sucht ist beim MDR-1RBT richtig gut aufgehoben.

 

PRO:

*Verarbeitung

*Klang

*Materialien

*Wireless

*NFC

*Transporttasche

 

 

CONTRA:

*nicht zusammenklappbar

 

Quelle: amazon, Sony

 

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  • Wer den MDR-1R auf dem Kopf hat, fühlt sich ein wenig wie in einem schnellen Geschäftswagen der Oberklasse. Stundenlang könnte man dank der bequemen Ledersitze, leicht entkoppelt von der Außenwelt dahingleiten, um später entspannt am Ziel anzukommen. Auch Sonys neue, geschlossene Bügelkopfhörer, die es in unterschiedlichen Ausstattungsvarianten gibt, punkten auf den ersten Blick vor allem mit sehr gutem Tragekomfort. Aber auch die Optik spricht an.

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