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Multiroom-Speaker – Sonos Play:1 im Test

EINLEITUNG:

Das gute Stück ist schon einige Zeit im Handel doch bedarf es schon einiger Zeit sich gepflegt dem Sonos System hinzugeben und dann schlussendlich den neuen Player, Play:1 zu bewerten. 

Das haben wir auch getan und haben uns gemeinsam mit den weiteren Komponenten wie der Playbar, dem Sub sowie den zwei Play:3, Zeit gelassen das System und vor allem den Play:1 zu testen. 

Was dabei herausgekommen ist lest weiter unten.

VERARBEITUNG:

Ich bin mir ziemlich sicher, dass Leser dieses Beitrages schon mal das Sonos System in einem Media Markt oder Saturn gesehen haben. Diejenigen die noch nicht in den Genuss gekommen sind, denen sei versichert die Verarbeitung befindet sich auf einem Niveau bei dem sicher andere Hersteller die Zähne ausbeißen. Ein 360 Grad Metallgehäuse (in hellem grau), auf der Ober-Unterseite hochwertiges Kunststoff und die grandiose Optik sprechen die Formsprache von Sonos. 

Mit einer kompakten Größe von 161,45 X 119,7 x 119,7 mm und einem Gewicht von in etwa 1,5-2kg ist der „Kleine“ immer noch BITTE NIMM MICH MIT fähig. 

Die Oberseite ist typisch Sonos mit nur 3 Tasten gespickt. Laut-Leise sowie eine Playtaste genügen um den Play:1 zu bedienen. 

Wer Anschlüsse sucht wird dies vergeblich tun den der Designaspekt spielt bei Sonos eine große Rolle sodass man nur einen Netzsteckeranschluss auf der Unterseite sowie ein Gewinde zum Aufhängen des Lautsprechers auf der Hinterseite findet. 

Wer mehr will muss mindestens zu einem Play:5 greifen. 

EINRICHTUNG:

Da wir schon über ein bestehendes Sonos Netzwerk verfügen geschieht die Einbindung ins Netzwerk kinderleicht. Einfach zwei Tasten am Speaker gemeinsam gedrückt und schon erkennt das System den neuen Player. Nur noch schnell einem Raum oder Namen zuweisen und schon kann es losgehen.

Aber auch wenn man den Play:1 als ersten Speaker sein eigen nennt ist die Einrichtung locker leicht. Man benötigt allerdings ein iOS, Android, Mac oder Windows Gerät (ausgenommen Windows Phone).  

Ist die App oder das Programm installiert so muss man nur noch ein Standard Setup durchführen bei dem ein neues System aufgebaut wird uns sicher der Speaker mit dem WLAN, der Bridge oder dem Boost verbindet. 

Ist dies erledigt so baut Sonos intern ein eigenes Netzwerk auf und lässt somit den anderen Geräten im Netzwerk die volle Bandbreite. 

Wer vielleicht das Bundle von zwei Play:1 gekauft hat kann nun noch ein Stereopaar draus zaubern. Dies geht selbsterklärend im App oder am PC. 

Aber auch Kombis aus Playbar, Sub und zwei Play:1 zu einem Heimkinoverband sind möglich und klingen wirklich fantastisch. Bei mir konnte es die Bose 321 ablösen. 

Aber auch der Verbund von zwei Play:1 sowie dem Sub versprechen schon mehr als so manche Stereoanlage zu spielen fähig ist.

FUNKTION:

Grundsätzlich sei gesagt, dass die Bedienung der Speaker per App am Smartphone oder Tablet oder am PC unter Windows oder Mac passiert. 

Die Play-Taste am Gerät selbst kann nur zum Starten des Streamings sowie zum Beenden oder als „einen Titel weiter“ Funktion verwendet werden. Jedoch auch die Lautstärke kann mit den Tasten + und – geregelt werden. 

Wer aber wie Sonos so schön sagt, jeden Song der Welt abspielen will, muss zumindest die App oder das Programm zu Rate ziehen. 

Diese App ist sehr übersichtlich aufgebaut, zumindest bei iOS und Android. Leider hat man es immer noch nicht geschafft Windows Phone User zu bedienen. Diese könne aber auf die sehr gute 3rd Party App, PHONOS, zurückgreifen die durchaus Spaß macht. 

Sonos hat all das derzeit erfolgreichste Multiroom-System Unternehmen natürlich an die Integration von einigen coolen Streaming-Diensten gedacht. Tidal, Soundcloud, Spotify, Deezer, Mixcloud, Juke ach was so ziemlich alle Anbieter wurden integriert. 

Auch hochauflösende Musik, sprich Loseless Sounds können mittels Deezer Elite abgespielt werden. 

Unterstützt wird alles von zitiere:

„MP3, iTunes Plus, WMA, AAC (MPEG4), AAC+, Ogg Vorbis, Audible (Format 4), Apple Lossless, Flac (Lossless) sowie unkomprimierte WAV- und AIFF-Dateien. 

Systemeigene Unterstützung für Samplingraten von 44,1 kHz. Zusätzlich Unterstützung für Samplingraten von 48 KHz, 32 KHz, 24 kHz, 22 KHz, 16 kHz, 11 kHz und 8 kHz“.

Auf Airplay und Bluetooth muss allerdings verzichtet werden. Mir persönlich hat das noch nie gefehlt denn wer einen Dienst wie Deezer nutzt oder etwa mit Soundcloud zufrieden ist ist schnell mit dem System verbunden. 

Das Abspielen von Songs von deinem Gerät ist jedoch jederzeit möglich. Hat man bereits eine digitale Musiksammlung, darf diese in iTunes oder auf einer Netzwerkfestplatte mit SMB- bzw. UPnP-Protokoll liegen und kann dann auch eingebunden werden.

Inzwischen kann man auch per iPhone oder iPad App die Sonos Play:1 einmessen. Dies geschieht mit Anleitung sehr einfach und intuitiv. Der Klang ist im Nachhinein um einiges besser.

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SOUND:

Sicherlich lässt sich der Play:1 nicht mit hochwertigen Regallautsprechern vergleichen doch berücksichtigt man die Baugröße und den Einsatzzweck so muss man zugeben, der kann was.

Über die letzten Monate wurde der Play:1 im Bad, auf der Terrasse, im Schlafzimmer und schlussendlich als Rear-Speaker im Homekino bespielt. 

Für mich persönlich fühlte er sich im Heimkinobereich als Rear-Speaker am besten aufgehoben.

Aber auch im Bad, er ist ja gegen Feuchtigkeit, gewappnet kommt sein Wesen gut zu tragen. Jedoch mag er keine leisen Lautstärken. Hier kommt der Bass einfach zu wuchtig rüber und die Höhen fallen ab. Dreht man in den mittleren Bereich hoch so beginnt der Play:1 seine wahre Größe zu zeigen. Der Bass ist zwar immer noch mächtig und vielleicht dominant aber auch die Höhen gewinnen an Raum.

Gitarren klingen nach Gitarren und Drums kommen richtig knackig rüber. 

Soll es mal per tonal sein sprich geht’s um die Stimme so ist er auch hier annähernd perfekt abgestimmt. Der Hochtonbereich wird je höhe die Lautstärke wird exzellenter. 

Wird der Play:1 allerdings mittels Gewinde an die Wand geschraubt so sei bedacht, dass der Bass hier ein wenig in den Hintergrund rückt da ihm das Fundament fehlt als würde er auf einem festen Untergrund stehen. 

Wer mit der Grundeinstellung des Speakers Probleme hat kann diese noch im Equalizer im App feinjustieren. 

FAZIT:

Klein, fein und gut aussehend. Das ist nicht die Beschreibung der sieben Zwerge sondern des Play:1.

Allerdings hat er einen großen Vorteil gegenüber den Zwergen. Er klingt sehr gut egal welches Genre man mit ihm abspielt wobei zugegeben elektronische Musik ihm am besten liegt. 

Wer also noch auf der Suche nach einem Ersatz für die Stereoanlage ist und sicher in die Zukunft schauen will ist mit dem Play:1 als Einsteiger in dieses Segment sicherlich gut bedient. Man wird Spaß damit haben.

Zu finden im Sonos Shop für € 199,- sowie als Sonderedition zu etwas höheren Preisen. 

Multiroom-Speaker – Sonos Play:1 im Test
21. April 2016
9/10
Klein, fein und gut aussehend. Das ist nicht die Beschreibung der sieben Zwerge sondern des Play:1. Allerdings hat er einen großen Vorteil gegenüber den Zwergen. Er klingt sehr gut egal welches Genre man mit ihm abspielt wobei zugegeben elektronische Musik ihm am besten liegt. Wer also noch auf der Suche nach einem Ersatz für die Stereoanlage ist und sicher in die Zukunft schauen will ist mit dem Play:1 als Einsteiger in dieses Segment sicherlich gut bedient. Man wird Spaß damit haben. Zu finden im Sonos Shop für € 199,- sowie als Sonderedition zu etwas höheren Preisen.
9 Overall Score
FAZIT

Klein, fein und gut aussehend. Das ist nicht die Beschreibung der sieben Zwerge sondern des Play:1. Allerdings hat er einen großen Vorteil gegenüber den Zwergen. Er klingt sehr gut egal welches Genre man mit ihm abspielt wobei zugegeben elektronische Musik ihm am besten liegt. Wer also noch auf der Suche nach einem Ersatz für die Stereoanlage ist und sicher in die Zukunft schauen will ist mit dem Play:1 als Einsteiger in dieses Segment sicherlich gut bedient. Man wird Spaß damit haben. Zu finden im Sonos Shop für € 199,- sowie als Sonderedition zu etwas höheren Preisen.

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