Die Traumkombi – Sony MDR-1ADAC und NWZ-A15

Die Traumkombi – Sony MDR-1ADAC und NWZ-A15

18. Juni 2015 0 Von Lassito
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EINLEITUNG: 

Alle Jahr wieder kommen sie zu uns, die neuen Kopfhörer aus dem Hause Sony. Mit dem MDR-1ADAC und MDR-1a zwei außerordentlich potente. Wie die Beiden im Zusammenspiel mit dem Walkman NWZ-A15 als HighRes Player klanglich ihr Bestes geben lest ihr gleich. 

UNBOXING: 

Sehen wir uns die Verpackungen der beiden Kopfhörer an so unterscheiden sie sich nicht wesentlich. Ja natürlich die Typenbezeichnung und die Rückseite offenbaren, der MDR-1ADAC hat etwas mehr am Kasten. Nichts desto trotz sieht aber auch der MDR-1a sehr lecker aus.  

Öffnen wir die Verpackung bzw. ziehen die Verpackung aus der Umverpackung und klappen diese auf so springen uns zwei sehr schöne OverEars entgegen. Der MDR-1ADAC in schwarz-rot, der MDR-1a in silber-braun. Der „Kleine“ wirkt farblich edler und löst bei mir einen Willhaben Effekt aus. Dies schafft der „Große“ bei mir aber auch nur auf anderem Weg, den technischen Daten. 

Schauen wir uns doch an was wir als Lieferumfang beim Großen finden. Zum einen natürlich die Bedienungsanleitung, eine schöne Tragetasche sowie mehrere Kabel zb für die Verbindung zwischen Kopfhörer und Sony Walkman oder Kopfhörer mit dem iPhone usw. Mehr dazu aber später.  

Beim „Kleinen“ siehts nicht anders aus. Dieser braucht aber nur ein 3,5mm Klinkenkabel um zu funktionieren. Aber auch dieses kommt in 2 Varianten, mit oder ohne Kabelbedienung.  

 

Wechseln wir zum Walkman. Dieser gilt ja als ein HighRes Player und sollte somit perfekt zu den beiden Kopfhörern passen. Seine Verpackung ist nicht unbedingt der Burner aber auch nicht wirklich schlecht. Typisch auf der Vorderseite das Gerät auf der Hinterseite die Beschreibung.  

Ausgepackt finden wir ein USB zu proprietären Anschluss von Sony- Kabel, die Bedienungsanleitung und das war es auch schon. Mehr brauchen wir nicht denn das Klinkenkabel in 3,5mm ist ja meistens bei den Kopfhörern dabei.  

AUFBAU UND TRAGEKOMFORT: 

Wer den Testbericht des Sony MDR-1RBT bei uns gelesen hat kann den Punkt AUFBAU UND TRAGEKOMFORT eins zu eins übernehmen. Der Kopfhörer ist nicht nur vom äußerlichen sehr ähnlich nein auch die Verarbeitung ist auf sehr hohem Niveau. Die verwendeten Materialien sind hervorragend und laden zum langen Tragen ein.  

Der Aufbau dieser Kopfhörer ist als OverEar zu bezeichnen sprich die Ohren werden von den Ohrpolstern umschlossen. Diese drücken aber nicht so fest an sodass man von der Umwelt nichts mehr mitbekommt.  

Der Kopfbügel ist ebenfalls in feinstes Leder gehüllt und gepolstert. Ein Genuss dieser Kopfhörer. 

An den Ohrmuscheln selbst finden wir zumindest beim MDR-1ADAC einiges an Bedienknöpfen. Auf der Seite finden sich ein 3,5mm Klinkenanschluss unter einer Verschlusskappe mit der Bezeichnung „Input“, ein PC/Charge-microUSB Anschluss, ein eigener USB-Anschluss sowie die Powertaste. 

Auf der Linken findet ihr noch die Laut-Leisewippe bzw. das Drehrad.  

 

Schauen wir uns den MDR-1a an. Dieser ist genauso gut verarbeitet wie der Große nur dass man beim 1a auf ein paar Dinge verzichtet hat. So finden wir beim MDR-1a nur einen 3,5 mm Klinkenanschluss und das war es schon.  

Beide Kopfhörer bzw. deren Ohrmuscheln können eingeklappt werden und sorgen so für den leichten Transport in der mitgelieferten Tasche.  

 

Der Walkman, Sony NWZ-A15 ist wie erwartet sehr sauber verarbeitet. Das verwendete Plastik ist ohne große Spaltmaße zusammengebastelt. Auf der Vorderseite finden wir eine 2,2 Zoll großen farbigen Display, ein Vier-Wegekreuz mit einer Play Pausetaste, oberhalb dieser zwei Tasten mit der Bezeichnung, Back und Option sowie auf der rechten Seite eine Laut-Leisewippe. Auf der Unterseite gibt´s dann noch den 3,5mm Klinkenanschluss sowie den Lade-Ausgabeport. Ach ja, microSD Support finden wir ebenfalls auf der rechten Seite.  

BEDIENUNG DES WALKMAN: 

Das kleine Display wirkt mit den 2,2 Zoll in der heutigen Zeit etwas mickrig. Man ist auch schon Smartphones gewöhnt weshalb man sich fragen wird für was man denn einen Walkman kaufen soll? Diese Frage lässt sich nicht so einfach erklären obwohl der Walkman mit zirka 70 Gramm leicht in der Hemd-Hosentasche verschwindet und noch dazu HighRes am Kasten hat.  

Die Bedienung selbst geht locker von der Hand obwohl auf einen Touchscreen verzichtet wurde. Mit dem Vier-Wegekreuz lässt es sich intuitiv durch das übersichtliche Menü navigieren. Einzig im Abspielmodus fanden wir zu viele mögliche Optionen zu Auswahl weshalb wir die Bedienungsanleitung zu lesen empfehlen um die Fachausdrücke und Abkürzungen zu verstehen.  

Auf dem Startbildschirm gibt es verschiedene auswählbare Icons, insgesamt zwölf. Solltet man bei seiner Auswahl falsch gelegen sein gelangt man mit der Taste Back sofort zum vorigen Punkt zurück.  

Was man mit dem Walkman noch anstellen kann ist, Videos zu gucken. Dies bereitet auf dem Display jedoch keine Freude. Der Kontrast und die Helligkeit des Displays genügt dafür einfach nicht. 

Wie bekommt man den überhaupt die Musik auf das gute Stück. Zum einen ist dies mit dem erweiterbaren Speicher per microSD möglich oder man stöpselt diesen einfach an den PC denn er wird als Massenspeicher erkannt. Unter OS X sowie Windows 8 ohne Probleme möglich.  

 

SPEZIFIKATION: 

Hier werde ich jetzt nicht alle Daten ausführlich anführen sondern nur die die wirklich wichtig sind und die getesteten Kopfhörer von den anderen abhebt oder besonders macht.  

Fangen wir wieder beim MDR-1ADAC an.  

  • 40 mm Treibereinheit, Aluminiumbeschichtete LCP-Membran 
  • Frequenz von 4-40.000Hz (digital), 4-100.00Hz (analog) 
  • 102db/mW 
  • HighRes Audio 
  • Integrierter Verstärker 

Specs des Sony MDR-1a: 

  • 40 mm Treibereinheit, Aluminiumbeschichtete LCP-Membran 
  • Frequenz von 3-100.00Hz 
  • 105dB/mW 
  • HighRes Audio 

 

Specs des Sony NWZ-A15: 

  • 2,2 Zoll mit 320*240 Pixel 
  • 4,3 x 11 x 0,8 cm und 66 g 
  • Akkulaufzeit – 30 Stunden (Hi-Res Audio), 50 Stunden (MP3) 
  • 16GB interner Speicher erweiterbar mit microSD 
  • Bluetooth, NFC 
  • Formate:  AAC (nicht DRM-geschützt), AIFF, ALAC, FLAC, HE-AAC, Linear PCM, mp3, WMA (nicht DRM-geschützt) 

KLANGBILD: 

Da die Kopfhörer ja HighRes fähig sind hat uns Sony den speziellen Walkman mitgesendet. Aber nicht nur diesen haben wir für unseren Test genutzt sondern praxisbezogen auch unseren Daily Driver das Nokia Lumia 930 und dazu Deezer Elite als Streamingdienst. Über diesen Streamingdienst ist es möglich FLAC Dateien abzuspielen bzw. abzurufen und so die Kopfhörer auf ihr Können zu testen.  

Der Walkman in Verbindung mit dem richtigen Kabel des MDR-1ADAC kann dann nochmals mehr auftrumpfen. Hier liegen wir definitiv im digitalen Bereich. Mehr dazu gleich.  

 

Bekanntlich legt Sony nicht viel Wert auf zu starke Bässe oder übertriebene Höhen. Man bemüht sich ein ausgewogenes Klangbild zu schaffen. Wie auch schon beim MDR-1RBT ist dies bei den beiden Testexemplaren perfekt gelungen.  

Am Lumia 930 wurden Beide mittels 3,5mm Klinkenkabel getestet sprich mittels analogen Signals. Schon da spielen sie ihr Können aus. Das Klangbild ist mehr als ausgewogen. Nichts klingt zu aufdringlich oder übermäßig bevorzugt. Die Bässe sind deutlich wahrnehmbar, die Mitten präsent und die Höhen ein Genuss. Beide OverEars klingen egal bei welchem Genre ausgewogen. Ich könnte keinen einer gewissen Musikrichtung zuweisen. Ihr Klangspektrum ist aufgrund des hohen Frequenzbereichs für alles zu haben.  

Stöpseln wir den MDR-1ADAC an den NWZ-A15 Walkman und hören uns dann zb Tamacun von Rodrigo y Gabriela in FLAC an dann wird man richtig verzaubert. Ich spielte den Song immer und immer wieder. Der Song klang so räumlich, dass man das Gefühl hat mittendrin zu sitzen. Die jeweiligen Bereiche, Bass – Mitte und Höhen klangen so präzise man konnte jeden Anschlag der Gitarre hören.  

Aber auch bei anderen Songs im FLAC-Format blieb mir das Herz stehen. Schaltet man dann beim Walkman noch gewisse Settings wie Clear Audio+, DSEE HX, ein dann wird man klare Unterschiede zwischen MP3 und verbesserter MP3 oder sogar FLAC hören.  

Das zu beschreiben ist natürlich nicht möglich denn das subjektive Gefühl beim Hören von Musik ist bei jedem anders. Es gilt also somit als meine persönliche Meinung.  

BESONDERHEITEN: 

Die Besonderheit des MDR-1ADAC ist ein eingebauter Digitalverstärker, wie ihn Sony nennt S-Master HX. Dieser ermöglicht ein vollständig digitales Signal. Dazu braucht der OverEar auch einen eingebauten Akku der mit einem handelsüblichen Netzteil geladen werden kann.  Ist dieser leer kann man immer noch mittels Klinkenkabel analog seine Songs genießen.  

FAZIT: 

Die Kombi Sony NWZ-A15 mit dem Sony MDR-1ADAC ist perfekt. Das Team passt super zusammen zumal eine digitale Wiedergabe von FLAC Dateien perfektes Klangerlebnis beschert.  

Aber auch die Verarbeitung beider Geräte ist Sony-typisch auf hohem Niveau.  

Wer ohne digitaler Hochrechnung auskommt und trotzdem nicht auf sehr guten Klang verzichten will soll den Sony MDR-1a nicht vergessen. Gleiche Verarbeitung wie der große Bruder und im analogen Bereich der gleiche Klang lassen ihn für Smartphone User als Nummer 1 erscheinen.  

Wer sein Smartphone nicht zum Musik hören nutzen will oder von einem Abspielgerät mehr erwartet dem sei der NWZ-A15 ans Herz gelegt. Die vielen Einstellmöglichkeiten und die Möglichkeit digitale Signale wiederzugeben zeigen, dass das Ende einer Walkman Ära noch lange nicht gekommen ist.  

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